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Pelletheizung
Pelletheizungen machen unabhängig vom Öl und lassen sich auch sehr gut mit einer Solaranlage kombinieren. Pelltes sind aus Holz gepresste Kapseln in Form von Dragees. Hier ein Anwendungsbeispiel aus einem Einfamilienhaus mit etwa 180 m² Wohnfläche einschließlich wder wesentlichen finanziellen Rahmendaten.Der Einbau einer Pelletheizung ist in einem Einfamilienhaus besonders dann interessant, wenn die alte Ölheizungen nicht mehr die gesetzlichen Vorschriften erfüllt und deshalb durch eine neue ersetzt werden muß. Der bestehende Öltank kann in Form eines Pelletbunkers weiter benutzt werden. Das ihn umschließende Mauerwerk sollte trocken sein und keine Erdfeuchte anziehen, da ansonsten die Pellets aufquellen können. Anders als andere Holz- oder Kohleheizugen ist ähnlich zur Ölheizung ist kein unbequemer manueller Eingriff erforderlich. Die trocken gelagerten Pellets werden durch ein Hochleistungsgebläse in die Heizung gepumpt. Die Heizung selbst enthält auch einen Warmwasserspeicher von etwa 1.500 Liter, damit die in Stößen erzeugte Wärme auch über einen längeren Zeitraum vorgehalten werden kann.
Photovoltaikanlage. Solartherme. Wärmepumpe. Pelletheizung. Kredit.
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Verfügbarkeit von Pellets
Pellets werden aktuell aus dem bei der Holzverarbeitung anfallenden Resten gewonnen. Sie belasten damit weder die Aussenhandelsbilanz durch erhöhte Einfuhren noch den Wald durch erhöhte Entnahme von Restholz. Wegen der langen Laufzeit benötigt der Heizungsbetreiber die Sicherheit einer konstanten Versorgung und zugleich den Nachweis einer ökologisch gerechten Holzgewinnung. Andererseits steht die Nachhaltigkeit dieser Heizungsform als ganzes in Frage. Die hierzu bestehenden Zweifel [1] werden vom deutschen Verband der Pellethersteller dementiert[2]. Danach würde bis 2015 auch bei einer Vervielfachung der Zahl der Anlagen weder Holz importiert noch Restholz aus dem Wald geräubert werden müssen.
Quellen
[1] SPIEGEL 48/2008
[2] Deutsche Energie-Pellet-Verband: Pressemitteilung vom 11.12.2008